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vibLounge am 09.03.2005, Hannover

Quirlig zentrifugiert mit sphärischer Synthesizer-Quietscherei eine Blechscheibe durch glitzerndes Schwarz. In der Scheibe laufen uniformierte Menschen in einer Art und Weise durch die Gänge, als hätten sie eine alles entscheidende Mission, ein gewaltiges Ziel, von dem sie nichts und niemand abbringen kann – auch wenn sie grad auf dem Weg zum Örtchen sind. Glauben Sie, wir meinen die CeBIT? Glauben Sie das ruhig, so falsch mag es gar nicht sein. Aber tatsächlich sprechen wir von ...

 

  ... der Raumpatrouille Orion. Kennen Sie die Film-Legende um Commander Cliff?,Kennen Sie auch das „Starlight Casino“ mit den Hai-ähnlichen Goldfischen hinter Glas? Der traditionelle Big Smoke der Agentur vibrio suchte zwar die Anlehnung an die Orion, aber nur verbal, denn die Deko in der schönsten Bar auf dem Messegelände blieb edel-knuffig und fischfrei.
   
     
Auch wenn Sie es uns nicht glauben, wir kriegen jede Biege hin. Auch die von der Orion zum Single Malt. Ehrengast Clemens Dillmann (links im Bild), Inhaber der HBB Datenkommunikation&Abrechnungssysteme, konnte sich vom ordnungsgemäßen Zustand der zehn kleinen süßen Fluids überzeugen (von hinten). Er tat es mit Kennertum, schließlich ist er Hausherr der Startseite von Gastgeber und Agenturchef Michael Kausch, der www.whisky.de.  
   
     
  Einigen der rund 50 Gäste war die Site natürlich bekannt und sie konnten locker ohne Hocker den Huldigungen von Littlemill bis Old Pulteney (17 Jahre) folgen. Und wir wetten um eine Flasche Eagle Rare, dass Gerhard Schröder zur gleichen Stunde Mühe hatte, ähnlich entspannte Zuhörer zu finden.
   
     
Aber wir schweifen ja ab. Unser Ausgangspunkt war die Frage nach der Schnittmenge zwischen dem Raumschiff Orion und Malts. Außer Michael Kausch konnte die Antwort keiner aus dem Ärmel schütteln und deshalb suchten die Gäste untereinander Halt und Infos, um sich der Antwort zu nähern.  
   
     
  Selbst die Herren der Presse, die ja sonst alles wissen, hatten ihre liebe Not. (von links) Wolfgang Miedl, Konstantin Loster-Breyer (Computer BILD), Michael Frenzel (1&1) und (vorne) Christoph Witte, Chefredakteur Computerwoche.
   
     
Dieser Arbeitskreis hatte ein erstes Zwischenergebnis bereits in der Tasche. Job well done. Diese Herren fanden nämlich heraus, dass auf der Orion eine attraktive Sicherheitsoffizierin mit Namen Tamara Jagellovsk mitwirbelte. Ob der gestrengen Dame allerdings schottische Malts oder amerikanischer Verschnitt mundeten, wurde nicht entschlüsselt. (von links: Tobias R. Hoffmann, Geschäftsführer Verimax, Michael Dickopf, Pressesprecher BSI, Christian Vedder, Geschäftsführer Verimax.)  
   
     
  Michael Dickopf (links) und Markus Goss von Group Technologies, erstmals Gäste auf dem Big Smoke, legten ab und an eine Pause ein.
   
     
„Nein, wieder falsch!“, Michael Kausch ließ sich weder von Markus Pflugbeil, vibrio, noch von Ossi Urchs zu weiterführenden Tipps verleiten. Da half leider auch die herausragende Pantomime von Stefan Sayder, Versatel, „Gleitflug ins Schwarze Loch“ nix.  
   
     
  Tim Cole, erläutert Franz Preis und Marina Walser, beide Novell, die wohl schönste Folge aus den Abenteuern des Raumschiffs Orion mit dem Titel „Hüter des Gesetzes“. Hier findet sich nämlich die Szene, in der ein Roboter Amok läuft – und der Gabelstapler, der für das Amoklaufen der Blechkiste gesorgt hat, versehentlich mit ins Bild gerät.
   
     
Hilf dir selbst, sonst hilft dir Einer: Heike Hörmann, vibrio, und Michael Frenzel, 1&1-Sprecher, zuckten ihre Hightech-Handies und zockelten ins Internet, um unter www.orionspace.de zu recherchieren.  
   
     
  Die neue vibrio-Kollegin Heidi Fleißner (rechts) legte sich bei ihrer ersten vib-Lounge richtig ins Zeug und startete ihre Umfrage bei Bernd Schwetje von der Verlagsgruppe Handelsblatt. Aber nix.
   
     
Vielleicht weiß Hans-Thomas Hengl von der Computer Zeitung mehr? Ein sehr nettes Gespräch kam dabei heraus, eine konkrete Lösung allerdings auch nicht.  
   
     
  Heidi Fleißner hatte sich mehr erhofft. Es wäre doch zu schön gewesen, als Neuling der Agentur zu zeigen, was ein Profi ist. Ein Trost für die junge Kollegin, dass selbst altgediente und weise Hasen wie Christoph Sahner, Pressechef Adobe, nicht mehr Infos zu bieten hatten.
   
     
„Wie, Sie kennen das Bügeleisen nicht?“ Schonungslos deckt Michael Kausch Bildungslücken auf. Weder Gunter Schnatmann, Swissconsult, noch Hans-Thomas Hengl, noch PR-Profi Gerold Hahn kannten das Bügeleisen, das in der Orion als Hauptschalter der Steuerzentrale herhalten musste.  
   
     
  Das wäre aber nun wirklich etwas ganz Neues! noch nie Dagewesenes. Ein informationeller Offenbarungseid von Fernsehmoderator Christian Spanik (links) zum Thema „Malt in der Orion“. Markus Gross mag’s auch nicht wirklich glauben und gibt sich verschmitzt skeptisch.
   
     
Im Verlauf des Abends treiben die Spekulationen kunterbunte Blüten. Kai Lorenz, Marketing-Chef von Versatel, erläutert seinem Gesprächspartner, dass die Orion mit einer Flasche Talisker getauft wurde und genau dies der Zusammenhang sei. Thomas Holtmann von der Messe München (links) glaubt das blind, und kontert, dass die Messe SYSTEMS der ideelle Wegbereiter für soviel Futurismus gewesen sei.  
   
     
  Letzte Absprache. Daniel Liebisch, Citrix, und Tim Cole werden in der Schlusspräsentation darlegen, dass der Offizier Mario de Monti von Wolfgang Völz gespielt wird, der wiederum die Stimme von Käpt’n Blaubär ist und damit die Sendung mit der Maus in der direkten stimmlichen Nachfolge von Raumpatrouille Orion steht. Herr Cole muss es schließlich wissen, als Spezialist fürs Identity Management.
   
     
Kurz vor Ende des Big Smoke 2005, gegen ein Uhr morgens, hätte das Ergebnis bekannt gegeben werden können, wäre die Geschichte, die wir Ihnen hier erzählt haben, wahr gewesen. Wir danken Ihnen dennoch dafür, dass Sie sich den Big Smoke in Bildern angetan haben und verraten Ihnen die Lösung eines Rätsels, das es nie gab: Die meisten Missionen der Orion endeten mit dem Satz von Armierungsoffizier Mario de Monti an seinen Commander: „Cliff, hast du nicht das Gefühl, dass wir uns jetzt einen Whisky verdient haben?“ That’s it. Applaus. Vorhang.